Vereins-und Kulturfahrt am 16.10.2024 auf den Spuren jüd. Lebens in Frankfurt/Main

Mehr als 30 Mitglieder fuhren per Reisebus nach Frankfurt/Main, um zunächst die „Neue Altstadt“ geführt in Augenschein zu nehmen.

Während des Rundganges erfuhren die Teilnehmer das eine oder andere Detail über die wieder errichteten Gebäuden und auch deren Bewohner. So u. a. über den Glaubensflüchtling Abraham van Hameln, der aus den Niederlanden nach Frankfurt kam. Hameln erwarb mehrere Gebäude rund um den Haupteingang des Domes und der sog. Höllgasse.

Er ließ den Gebäudekomplex durch einen prachtvollen Neubau ersetzen, was den Frankfurtern die Zornesröte – ob vor Neid oder Mißgunst – ins Gesicht trieb. Doch van Hameln widersetzte sich allen Einwänden und setzte seine Baupläne durch, wodurch 1619/1620 das Haus „Goldene Waage“ mit seiner Renaissance -fassade entstand. Die Haupteinnahmen erzielte der Zuckerbäcker mit dem Handel mit Gewürzen und Farben. 1944 wurde das Haus zerstört doch 2008 wieder rekonstruiert und bereichert die Neue Altstadt.

Der zweite Teil des Ausfluges führte die Teilnehmer ins Jüdische Museum, das im ehemaligen Palais Rothschild untergebracht und mit einem Neubau erweitert wurde.

Während der Führung erfuhren die Teilnehmer Geschichten aus der Lebenswelt jüdischer Persönlichkeiten sowie viele Details der jüdischen Kultur. Familiengeschichten von z. B.: den Rothschilds, Moritz Daniel Oppenheim, Jakob Nussbaum oder Ludwig Meidner wurden aus der Erinnerung in die Gegenwart während
der Führung hervorgeholt. 800 Jahre deutsch-jüdische Stadtgeschichte sind im Museum zu entdecken.

Ein zweiter Besuch dieses Museum ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Und last but not least kam auch die Ess- und Trinkkultur während des Ausfluges kam nicht zu kurz, die Tour wurde durch die Einkehr in einem Lokal in Sachsenhausen stilvoll beendet.“

Evelyn Bleuel – Vorstandsmitglied FVSE und SSV

Jahreshauptversammlung des FVSE und SSV am 8. Mai 2024

Die Vorsitzenden A. Glüsenkamp und G. Müller eröffneten die Sitzung und stellten die form- und fristgerechte Einladung sowie die Beschlussfähigkeit fest.

Folgende Tagesordnung stand zur Beratung an:

  1. Begrüßung und Eröffnung
  2. Gedenken der Verstorbenen
  3. Bericht der Vorsitzenden FVSE über das Jahr 2023
  4. Bericht der Vorsitzenden SSV über das Jahr 2023
  5. Kassenbericht 2023 SSV
  6. Kassenbericht 2023 FVSE
  7. Bericht der Kassenprüfer für SSV und FVSE
  8. Aussprache über die Berichte
  9. Entlastung des Vorstandes FVSE und des Vorstandes SSV
  10. Vorlage der Finanzplanung FVSE Oestrich-Winkel
  11. Satzungsänderungen FVSE und SSV
    11.1    §§ 1 (1) – Namensänderungen – Bericht erfolgt mündlich
    11.2    §§ 8 (2) – Verlängerung der Wahlzeit des Vorstandes FVSE und SSV von zwei auf drei Jahre
  12. Anträge (sind bis zum 23. April 2024 bei den Vorsitzenden einzureichen)
  13. Verschiedenes
    13.1    kurzweiliger Programmpunkt
    13.2    Vereinsausflug nach Frankfurt/Main – Altstadtführung und Jüd. Museum

Die Geschäftsberichte des vergangenen Kalenderjahres wurden von den Vorsitzenden vorgetragen. Ebenso wurden die Finanz- und Kassenbericht sowie die Kassenprüferberichte satzungsgemäß erstattet.

Die Schatzmeisterin informierte, dass die Ein- und Ausgaben im Finanzplan liegen und die gezahlten Zuschüsse ebenfalls im Plansoll sind.

Die Mitglieder haben die Gelegenheit zur Aussprache zu den einzelnen Berichten lebhaft genutzt; entsprechende Auskünfte und Antworten wurden von den Vorstandsmitgliedern gegeben.

Die Vorstände wurden auf Antrag der Mitglieder einstimmig entlastet.

Es ist erforderlich, wie der Vorstand informierte, dass die Satzungsänderung §§ 1 (1) Namensänderungen nochmals durch die Mitglieder zu beschließen sind.

Die Satzungsänderung §§ 8 (2) Wahlzeit der Vorstandsmitglieder wurde entsprechend erläutert.

Die Mitglieder stimmten den Satzungsänderungen einstimmig bei einer Enthaltung zu, so dass diese nun zur Eintragung ins Vereinsregister ans Amtsgericht weitergeleitet werden können.

Der Vereinsausflug nach Frankfurt/Main auf den Spuren jüd. Lebens wurde von E. Bleuel detailliert erläutert, Anmeldungen konnten während der Mitgliederversammlung getätigt werden.

Bürgermeister und Landrat a. D., Herr Klaus Frietsch (Mitgründer des Vereins) dankte dem Vorstand für sein ehrenamtliche Engagement für die Vereine.

Mit einem Dank an die anwesenden Mitglieder für ihr Kommen beendeten die Vorsitzenden 1. Vorsitzende A. Glüsenkamp und G. Müller die Jahreshauptversammlung.

Evelyn Bleuel – Schriftführerin FVSE und SSV

Spende an die Kinder- und Jugendfarm Oestrich-Winkel

Am 2. März 2024 überreichte der FVSE- und SSV-Vorstand der Kinder- und Jugendfarm Oestrich-Winkel einen Zuschuss in Höhe von Euro 300,00. Diese Mittel werden dort dringend für Tierarztkosten benötigt. 

Die Übergabe erfolgt im Rahmen der Saisoneröffnung 2024 direkt auf dem Gelände der Kinder-und Jugendfarm, wobei sich der Vorstand über die geplanten Aktionen für die neue Saison durch den Vorstand der Kinder- und Jugendfarm informiert wurde.

Die Spende wurde gerne seitens des Vorstandes der Kinder- und Jugendfarm angenommen.

Besuch der Tagespflege der Stadt Oestrich-Winkel

In der letzten Vorstandssitzung am 4. März besuchten auf Einladung des Geschäftsführers des Eigenbetriebes Soziale Dienste die Mitglieder der Vorstände FVSE und SSV die Tagespflege der Stadt Oestrich-Winkel, um sich über die Aufgaben der Einrichtung sowie über die Abläufe vor Ort zu informieren.

Der Vorstand wurde vom Betriebsleiter, Herrn Kirsch, begrüßt und er informierte detailliert über die Entstehung, die Einrichtung und die Funktion der Tagespflege.

Er führt aus, dass es im Rheingau ein solches Angebot nur in Oestrich-Winkel gibt. Die Tagespflege arbeitet mit der Sozialstation und der HUFAD Hand in Hand.

Lt. Information eines Vorstandsmitgliedes gibt es jetzt auch in Rüdesheim eine private Tagespflege.

Herr Kirsch informierte über die Anzahl, der Personen, die die Tagespflege nutzen. Ebenso informierte er über die Anzahl der täglichen Teilnehmer und über die entsprechende Anzahl der BetreuerInnen, die aus ausgebildeten Fachkräften bestehen.

Die Teilnehmer, die Kunden, wie Herr Kirsch ausführt, nutzen das Angebot mit unterschiedlichen Anwesenheitstage. Durchschnittlich sind täglich 12 Kunden anwesend, die das Angebot der Tagespflege nutzen, die vor Ort in einem Tagesablauf aktiv gefördert und betreut werden. Es wird intensiv auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden täglich erneut eingegangen. Die zu betreuenden Kunden haben verschiedene Pflegestufen, die sich bis zu der Pflegestufe 5 beläuft.

Herr Kirsch beantwortet alle Fragen und präsentierte detailliert die Tagespflegeeinrichtung, die u. a. gemeinsame Plätze, individuelle Ruheorte, eine Küche, in der entsprechende Förderungen in Form der aktiven Mithilfe der Kunden, kleine Gerichte gekocht bzw. hergerichtet werden, eine große Terrasse mit Rasenfläche und Hochbeeten, in denen Kräuter und Blumen gepflanzt und gepflegt werden. Individuelle Ausflüge und Erlebnis-Erinnerungs-)touren, wie Spaziergänge, Schwimmbadbesuche, Walderleben etc. gehören ebenfalls zu den Förderungsmaßnahmen.

G. Müller und A. Glüsenkamp dankten Herrn Kirsch für die ausführlichen Informationen und der Möglichkeit, die Tagespflege vor Ort kennenzulernen.“

Vereins-/Kulturfahrt des FVSE und SSV nach Worms

Auf den Spuren jüd. Lebens in der Luther- und Nibelungenstadt Worms

Erstmalig bot der Förderverein sozialer Einrichtungen e. V. (FVSE) und der Spendensammelverein für Soziales und Kultur e. V .(SSV) eine Vereins-/Kulturfahrt nach Worms an, und zwar mit dem Thema: Auf den Spuren jüd. Lebens der Luther- und Nibelungenstadt“.

Eine besondere Tour, die von einer Gästebegleiterin par excellence erläutert und präsentiert wurde, so dass die Teilnehmer mit großem Interesse den Ausführungen über die 1000jährige Geschichte der Wormser Juden folgen konnten.

Zunächst stand der Besuch der Dreifaltigkeitskirche, das ev. Gotteshaus, das bereits im 18. Jh. im Stil und Glaubenslehre der damaligen Zeit errichtet wurde und die Geschichte Luthers, sein Besuch des Reichstages 1521, vor dem Reichstag er seine Schriften nicht widerrief.

Der nächste geschichtliche Weg führte zum Wormser Dom, der in verschiedenen Jahrhunderten erbaut wurde und der ebenfalls die Baustile der vergangenen Zeit aufweist. Der Bischofssitz ging im Laufe der Zeit an Mainz.

Die Nibelungen und deren Geschichte, die überwiegend am Wormser Königshof spielte wird heute noch im Sommer in jeweils moderner Form und Vorstellungen des Regisseurs nachgespielt werden, kamen natürlich bei der Tour ebenfalls zur Sprache.

Ein besonderer Weg führte die Teilnehmer auf den „HEILIGEN SAND“, den ältesten europäischen jüdischen Friedhof, auf dem rd. 2.500 Grabstelen stehen, die mit besonderen Zeichen von christlichen Bildhauern angefertigt wurden. So kann man u. a. Schlangen entdecken, deren Häutung die Auferstehung symbolisieren oder Adler, die mit aufsteigendem Flug die Seele himmelwärts tragen.

Und es war möglich, die Synagoge zu besuchen, in der viele Lebensgeschichten jüdischen Lebens durch die Erzählungen der Gästeführerin Heike lebendig wurden.

Ein besonderer Tag, eine besondere Tour durften die Teilnehmer beim Kulturausflug des FVSE und SSV erleben, so die allgemeine Meinung der Mitfahrer – es wurde der Wunsch auf eine weitere Fahrt im nächsten Jahr geäußert.

Die Fotos zeigen Teilnehmer im Wormser Dom, die Synagoge sowie den Dom

Evelyn Bleuel – Vorstands FVSE und SSV
Reisebegleiterin der Fahrt

Evelyn Bleuel – Gästebegleitungen –
65375 Oestrich-Winkel – Mobil: 0160 45 14 007
Telefon: 06723/4600 – E-Mail: ebleuel@t-online.de

Die Clowns-Doktoren stellen sich vor…..

Der Förderverein soziale Einrichtungen e.V. (FVSE) und der Spendensammelverein für Soziales und Kultur e.V. (SSV) haben zu der Mitgliederversammlung einen besonderen Tagesordnungspunkt aufgenommen, nämlich den Besuch der Clowns-Doktoren, die damit die Möglichkeit haben, ihre ehrenamtliche Arbeit vorzustellen.

Dr. Furioso, der auch auf dem Bild abgebildet ist, besuchte die Mitglieder, um ihnen vor Ort zu zeigen, wie die Clown-Doktoren in Kliniken und/oder Seniorenheimen etc. auftreten, um Freude zu bringen und die Heilung positiv zu beeinflussen, was aufgrund des langjährigen Engagements bewiesen werden kann.

Die Clowns-Doktoren tragen besondere Namen, wie z. B.: Dr. Sockenschuss oder Dr. Pustekuchen und sind Experten in der „Intensiv-Lach-Medizin“. Inzwischen besuchen mit 40 Kolleginnen und Kollegen, die ehrenamtlichen Künstler sind, die Menschen in ihrem sozialen Umfeld und bringen z. B.: bei kranken Kindern Freude, Spaß und Abwechslung in den Klinikalltag. Diese Begleitung fördert den Genesungsprozess und fördert die Lebensfreude der Besuchten.

Die Humoristen finanzieren sich über Spenden, ein Verein die Clown-Doktoren e.V. wurde bereits 1994 in Wiesbaden gegründet, was die Grundsteinlegung für das Clown-Doctoring in Deutschland legte.

Seit 2009 besuchen die Clowns-Doktoren auch ältere Menschen, um mit ihnen gemeinsam zu singen, tanzen, scherzen und sie zu Gesprächen aufzumuntern, die oft wunderbare Erzählungen und Erlebnisse aus der Lebensvergangenheit der Menschen hervorbringen.

Evelyn Bleuel dankte Dr. Furioso für seinen Besuch und seine wunderbare Art den Menschen ein Lächeln oder/und ein Lachen hervorzulocken. Gleichzeitig übergab sie Dr. Furioso eine Spende für den Verein der Clowns-Doktoren e.V., damit die ehrenamtliche wertvolle Arbeit der Clowns-Doktoren weitergeführt werden kann.

Der Verein “Die Clowns-Doktoren“ freuen sich über Auftrittsbuchungen und Spenden.

Evelyn Bleuel – Vorstand
FVSE und SSV

Jahreshauptversammlung des FVSE und SSV am 5.9.2023

Die Jahreshauptversammlung des FVSE und SSV hat am 5.9.2023 stattgefunden; zu der Sitzung wurde rechtzeitig eingeladen und die Sitzung war beschlussfähig.

Ein wichtiger Punkt der Tagesordnung war u. a. die Neuwahl der Vorstände.

Erfreulicherweise haben sich alle bisherigen Vorstandsmitglieder der beiden Vereine bereiterklärt, erneut zu kandidieren.

Folgende Kandidaten wurden zum Vorstand des FVSE gewählt:

Vorsitzenden wurde Astrid Glüsenkamp
stellv. Vorsitzenden Gerda Müller

beide wurden einstimmig wiedergewählt.

Schatzmeisterin wurde Jutta Mehrlein
stellv. Schatzmeister wurde Olaf Larsen-Schmidt

beide wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt.

Schriftführerin Evelyn Bleuel
stellv. Schriftführerin Christel Pfau

die Wahl war für beide  ebenfalls einstimmig.

Die Beisitzer Rosemarie Bungert, Fred Besier und Heidrun Weber wurden en Bloc einstimmig wiedergewählt.

Die Wahlen für den Vorstand des Spendensammelvereins wurden durchgeführt und folgende Kandidaten wurden gewählt:

Vorsitzende Gerda Müller
stellv. Vorsitzenden Astrid Glüsenkamp

wurden einstimmig wiedergewählt.

Schatzmeisterin Jutta Mehrlein
stellv. Schatzmeister Olaf Larsen-Schmidt

wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt.

Schriftführerin Evelyn Bleuel
stellv. Schriftführerin Christel Pfau

beide wurden einstimmig wiedergewählt.

Zu Beisitzer wurden einstimmig wiedergewählt:
Guido Steiner, Dr. Christoph Zehler und Fred Besier

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Namens- und Satzungsänderung für beide Vereine, die entsprechend in das Vereinsregister eingetragen und auch veröffentlicht werden soll.

Die Namensänderung der beiden Vereine und die dazugehörige Satzungsänderung wurde mehrheitlich bei einer Gegenstimme beschlossen.

Wenn möglich soll die Namensänderung zum 1. Januar 2024 in Kraft treten.

Jetziger Name:          Förderverein sozialer Einrichtungen Oestrich-Winkel e.V.
Neuer Name:              PflegeGeldPlus e.V.

Jetziger Name:          Spendensammelverein für Soziales und Kultur e.V.
Neuer Name:              Förderverein Kultur und Soziales e.V.

Die Satzungs- und Namensänderung wird beim Amtsgericht – Vereinsgericht – durch den Vorstand beantragt.

500 Euro zugunsten „Du musst kämpfen“ übergeben

Der Spendensammelverein für Soziales und Kultur hat eine Spende in Höhe von € 500,00 an Frank Zimmermann übergeben.

Seit Jahren organisiert „Rheingauer des Jahres“ – Frank Zimmermann – und die Sängerin, Gesanglehrerin und guten Freundin – Dunja Koppenhöfer – Konzerte zugunsten der Stiftung „Du musst kämpfen“.

Mit diesem Geld werden krebskranke Kinder und Jugendliche unterstützt.

Großes Sommerfestival-Konzert mit Gästen der Musikszene rund um den Rhein…

Benefiz-Konzert zugunsten des Vereins ,,Du musst kämpfen“

Weitere Informationen

 

Auch Sie können helfen!

Astrid Glüsenkamp übernimmt Vorsitz des FVSE

Astrid Glüsenkamp übernimmt Vorsitz des FVSE

Gemeinsame Mitgliederversammlung des Fördervereins sozialer Einrichtungen Oestrich-Winkel e.V. (FVSE) und des Spendensammelvereins für Soziales und Kultur Oestrich-Winkel e.V. (SSV) und Wechsel an des Vorsitzenden des FVSE

Die Mitglieder der beiden Vereine wurden zur Mitgliederversammlung in die Brentanoscheune in Oestrich-Winkel eingeladen und viele interessierte Mitglieder haben daran teilgenommen.

Die erforderlichen Jahresberichte der beiden Vorsitzenden Dr. Christoph Zehler (FVSE) und Gerda Müller (SSV) sowie die entsprechenden Kassenberichte der Schatzmeisterin Jutta Mehrlein wurden den Mitgliedern zur Kenntnis gebracht. Die Entlastung des Vorstandes wurde durch die jeweiligen Kassenprüfer beantragt und die Vorstände wurden einstimmig entlastet.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Wahl eines Vorsitzenden/einer Vorsitzenden für den FVSE sowie einen/eine stellv. Vorsitzenden/Vorsitzende für den SSV,  da der bisherige Vorsitzende des FVSE, Dr. Christoph Zehler aus beruflichen Gründen sein Amt zum 30.06.2022 beenden wollte, musste ein neuer Kandidat, eine neue Kandidatin für das verantwortungsvolle Ehrenamt gefunden werden.

Frau Astrid Glüsenkamp hat sich bereiterklärt für dieses Vorstandsamt (FVSE) und das stellv. Vorstandsamt (SSV) zu kandidieren, die Versammlung hat Frau Glüsenkamp einstimmig gewählt und sie hat die jeweilige Wahl angenommen.

Dr. Zehler möchte den SSV weiter unterstützen und wurde einstimmig zum Beisitzer gewählt; er hat die Wahl angenommen.


Evelyn Bleuel – Schriftführerin FVSE und SSV

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Mitgliederversammlung am 14. Juli 2022

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Frau Astrid Glüsenkamp (Mitte) und links Frau Gerda Müller (Vors. SSV) und rechts der ausgeschieden Vorsitzende Dr. Christoph Zehler, bei der Gratulation zur Wahl

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Dr. Zehler und Gerda Müller bei der Verabschiedung aus dem Vorstandsamt. Ihm wird ein flüssiger „Rheingauer Blumenstrauß" (Rhg. Riesling) überreicht.

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Heimische Geschichte muss lebendig bleiben

Gerda Müller und Evelyn Bleuel überreichten die Bücher, hier an die Leiterin der Katholischen Öffentlichen Bücherei in Oestrich, Romy Derstroff.

Förderverein und Spendensammelverein Oestrich-Winkel übergeben Bücher von Walter Hell an Büchereien

„Unsere heimische Geschichte muss lebendig bleiben“, betonen Gerda Müller und Dr. Christoph Zehler, Vorsitzende des Fördervereines soziale Einrichtungen und des Spendensammelvereines für Soziales und Kultur in Oestrich-Winkel. Deshalb unterstützten beide Vereine einen Antrag des Heimatforschers Walter Hell auf Unterstützung für sein neuestes Buch mit dem Titel „Persönlichkeiten aus Oestrich-Winkel“. Gemeinsam mit Evelyn Bleuel, Schriftführerin in beiden Vereinen, übergab Gerda Müller nun die 30 Bücher an die zwei Büchereien in Winkel und Oestrich sowie an die Bibliotheken der Grundschulen in Oestrich und Hallgarten sowie an den Heimbeirat vom „Haus Rheingold“ und dem vom „Haus am Weinberg“.

„Es gibt sehr geschichtsträchtige Gebäude in unserer Stadt, die Zeugen der Entwicklung unserer Stadt über die vergangenen Jahrhunderte sind. Sie stehen für die Historie der Stadt. Genauso wichtig ist aber auch, an die Menschen, die Persönlichkeiten, zu erinnern, die diese Entwicklung maßgeblich beeinflusst haben“, betont Gerda Müller. In seinem Buch weist Heimatforscher Walter Hell auf solche Persönlichkeiten hin. „Es sind Menschen, die in den vergangenen zwölf Jahrhunderten die Geschichte der Gemeinden Winkel, Mittelheim, Oestrich und Hallgarten geprägt haben“, ergänzt Dr. Christoph Zehler. Selbstverständlich erinnert Hell an Rabanus Maurus, der Wohltäter von Oestrich und Winkel in der Hungersnot. Er geht aber auch auf die Familie Geromont ein, weist auf die Sektpioniere Bernhard und Philipp Karl Hoehl sowie auf Peter Spahn, den Politiker der Zentrumspartei hin. „Das sind nur einige Beispiele aus dem Buch“, so Gerda Müller.

Der Spendensammelverein für Soziales und Kultur Oestrich-Winkel unterstützt solche Projekte mit finanziellen Beträgen. „Oft gibt es einerseits gute Ideen für ein Projekt, andererseits fehlt es aber am Geld“, berichtet die Vorsitzende und weiter. „Im Vorstand beraten wir dann, ob das Projekt oder die Anfrage auf Unterstützung mit unserer Satzung vereinbar ist.“  Kommt der Vorstand zu einer  positiven Entscheidung, trägt der Verein einen Obolus bei.

Genau wie im Spendensammelverein steht auch im Förderverein sozialer Einrichtungen das „WIR“ an erster Stelle. „Uns geht es um Menschlichkeit, um konkrete Hilfe und um soziale Verantwortung. Der Förderverein wurde 1986 gegründet und hat jene Menschen im Blick, die der Pflege im Alter bedürfen. Wir gewähren unseren Mitgliedern – je nach Mitgliedsjahren gestaffelt – Zuschüssen zu den Pflegekosten“, betont der Vorsitzende Dr. Christoph Zehler abschließend.